Hier spielt die Musik!

Free CD to MP3 Converter

Ich beginne direkt mit einem Favoriten. Das kleine Dingelchen ist so ganz nach meinem Geschmack. Die Oberfläche sieht aus wie Windows NT, das Programm belegt im Speicher nach dem Start gerade mal 6,9 MB und ist auf dem Monitor so groß wie ein Bierdeckel. 

 

Aber es tut genau das, was  es soll: Es erzeugt MP3s aus CDs, zieht sich die Songnamen aus der Datenbank freedb.org und das alles geht rasend schnell. Eine CD ist in 5:40 durch und liegt als 192er MP3s und mit ordentlichen Titeln auf der Festplatte oder im Handy.  

 

Andere Formate und Bitraten kann er natürlich auch. Näheres auf der Herstellerseite.

 

Es vesteht sich natürlich von selbst, dass man diese MP3s nicht weiter gibt, weil die GErmanMAfia sonst wieder die Raubmordkopiererkeule rausholt.  

 

mp3DirectCut

Noch ein Teil(chen), das mich sehr begeistert, ist mp3DirectCut. Da ich "aus der Magix-Welt" komme, musste ich mich zunächst an das grundsätzlich andere Bedienkonzept gewöhnen.   

 

Durch die Möglichkeit, die Positionierungen überwiegend mit Navigationstasten steuern zu können, erzielt man aber sehr schnell ein hohes Arbeitstempo, wenn es darum geht, lange Audiodateien zu schneiden und von Pausen zu säubern. Beispiel: ein Gottesdienst mit 90 Minuten Audioaufnahme ist in wesentlich kürzerer Zeit in einzelne Tracks zerlegt, benannt und gespeichert als mit dem CleaningLab von Magix. Gefühlte Zeitersparnis: 50%, aber da ist noch Potenzial. 

 

Ich will hier nicht auf Magix herumhacken! Für qualitativ hochwertige Audiobearbeitung (Störgeräusche filtern, Dynamik anpassen, Mastering) ist Magix hervorragend. Das Spectral-Cleaning ist schon der Hammer!  

 

DirectCut arbeitet beim Schneiden allerdings verlustfrei und ist auf seine Aufgabe spezialisiert. Das heißt, dass die MP3-Dateien nicht jedes Mal rauf- und runter gerechnet werden müssen, was letztlich der Audio-Qualität zugutekommt. Man sollte DirectCut ins CleaningLab integrieren, aber es geht ja auch so. Mit dem Programm kann man übrigens auch aufnehmen. Oder man nimmt dafür...

 

Audacity

Audacity ist ein freier, bedienungsfreundlicher und mehrsprachiger Audioeditor und -rekorder für Windows, Mac OS X, GNU/Linux sowie weitere Betriebssysteme.  Mit Audacity können Sie:

  • Liveaufnahmen erstellen
  • Kassetten und Schallplatten digitalisieren
  • Audiodateien in zahlreichen Formaten bearbeiten, etwa Ogg Vorbis, MP3, WAV oder AIFF
  • Sounds schneiden, kopieren und mischen
  • Effekte verwenden, etwa um Tonhöhe oder Geschwindigkeit zu ändern
  • Schauen Sie auch in die ausführlichere Liste der Features.

(Quelle:http://audacity.sourceforge.net/about/)

 

Es gibt Tonstudios und Radiostationen, die mit Audacity arbeiten. Was hier auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist: Mit Audacity kann man mehrere Spuren gleichzeitig bearbeiten, was das Programm auch für Musiker interessant macht. 

 

 

VLC Media Payer

Ich weiß schon gar nicht mehr, wie der Windows Media Player aussieht. Das will ich auch gar nicht mehr wissen, weil ich den nicht mag. Zu groß, zu lahm, zu bunt und er "telefoniert nach Hause", damit Microsoft auch bestens darüber informiert ist, welche Musik bei mir angesagt ist. Muss ich nicht haben. 

 

Der VLC ist ein Universal-Player, für alle gängigen Audio- und Videoformate. Dateien, die der VLC nicht wiedergibt sind meist entweder völlig defekt oder aus dubiosen Quellen. (Vor ein paar Jahren war es mal ein weit verbreitetes Übel, dass irgendwelche Medieninhalte zum kostenlosen Download angeboten wurden. Das Herunterladen dauerte manchmal reichlich lang und wenn der "Download" fertig war, kam noch eine Meldung mit der Aufforderung, einen Codec herunter zu laden, welcher für die Wiedergabe des Mediums erforderlich sei. So wurden Viren auf die Rechner gebracht.)

 

Internet-Radiostationen lassen sich einfach in die Medienbibliothek des VLC einfügen. Um Radio zu hören, klickt man einfach nur auf die Station und braucht noch nicht mal einen Browser zu öffnen. Ein vernünftiger Equalizer, Compressor und diverse Möglichkeiten zur Feineinstellung sind inklusive.

 

aTubeCatcher

Der aTubeCatcher ist sehr gut für mindestens zwei Vorhaben. Erstens lädt er Videos von Youtube (und sehr vielen anderen Plattformen) in rasender Geschwindigkeit. Wo der DownloadHelper mit 300 kb/s vor sich hin kriecht, reizt der aTube die Leitung voll aus und geht auch schon mal gerne bis 1,2 MB/s. Dabei konvertiert er auf Wunsch die herunter-geladenen Dateien auch gleich in das gewünschte Ausgangsformat und greift bei MP3 auf den Lame-Encoder zu, der wirklich sehr gut ist. Für unterwegs reichen mir 192 kb/s, es sind aber auch höhere Auflösungen und zahlreiche andere Formate enthalten.
Zweitens (als Ergänzung zu "erstens") ist er auch als Konverter einsetzbar, hat ein hohes Verarbeitungstempo und ist einfach zu bedienen. Es werden noch viele weitere Funktionen mitgeliefert, die ich noch nicht getestet habe. Deswegen müssen die nicht sinnlos sein. Probiert es aus und freut Euch.  

 

 

 

 

Das ist der Stand vom 06.02.2013. Es gibt mit Sicherheit noch weitere tolle Programme - es wäre ja schlimm, wenn dem nicht so wäre! Fortsetzung folgt...