Mäuse

Aus ergonomischen Gründen rate ich von sogenannten Notebookmäusen ab, wenn man länger damit zu arbeiten gedenkt. Kleine Mäuse zwingen dazu, die Finger eng beieinander zu halten und man findet das schnell lästig.

Eine Maus, mit der man längere Arbeitssitzungen schmerzfrei überstehen will, sollte so groß sein, dass die ganze Hand bequem darauf ruhen kann. Das Bewegen des Maus- cursors über längere Distanzen sollte mit der Handfläche geschehen. Nur die Feinposi-tionierung sowie das Klicken und Scrollen sollte den Fingern überlassen bleiben. Es mag sich sicherlich erst mal gewöhnungsbedürftig anfühlen, die Maus mit der Handfläche zu schieben. Aber das Ausbleiben von Beschwerden (Sehnenscheiden-entzündung, Karpaltunnelsyndrom) entschädigt für die Umgewöhnung.

Exkurs:

Ich habe irgendwann mal begonnen, den KollegInnen, die über solche Beschwerden klagten, auf die Finger zu schauen. Meine Vermutung wurde bestätigt. Wären Tastaturen Kettensägen und Mäuse Äxte, hätten diese Mitarbeiter den ersten Tag im Betrieb nicht überlebt.

Exkurs Ende.

Ein weiteres Must-Have neben dem Scrollrad sind seitliche Maustasten. Sie sparen echte "Mauskilometer", da ein Navigations-Sprung (eine Seite oder Menüebene vor/zurück) direkt an der Maus ausgelöst werden kann, ohne dass eine Schaltfläche angesteuert werden muss.