Werkzeugabteilung - ToolTime 

Diese Liste wird immer wieder mal erweitert, weil das Bessere des Guten Feind ist. Hier ist keine Einbahnstraße und das heißt, dass hier Vorschläge willkommen sind. 

Dafür ist unter anderem das Kontaktformular gedacht.

Ordnung muss sein

FreeCommander ist eine leicht bedienbare Alternative zum Standard-Dateimanager von Windows. Das Programm hilft Ihnen bei der täglichen Arbeit mit Windows. Sie finden  hier alle nötigen Funktionen um Ihre Datenbestände richtig zu verwalten. Sie können FreeCommander überall mitnehmen - einfach den Installationsordner auf eine CD oder USB-Stick kopieren - und Sie können auch auf einem fremden PC mit dem Programm arbeiten.    

 

    Wichtigste Eigenschaften vonFreeCommander:

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

  • Zweifenstertechnik - vertikale und horizontale Teilung                                
  • Registerkarten (Tabs) für einen schnellen Ordnerwechsel
  • Optionale Baumansicht in jedem Fenster                                
  • Interner Dateibetrachter zum Betrachten von Dateien in verschiedenen Formaten                                
  • .....und noch viel mehr.... (von mir abgekürzt)

 

Alle Infos sind hier: http://www.freecommander.com/de/index.htm

 

WinDirStat

WinDirStat hilft, die Platzfresser auf der Festplatte schnell zu finden, indem die Dateien als Rechtecke entsprechender Größe dargestelt werden. Man sollte schon wissen, was man tut, wenn man Dateien löscht. Auch wenn man eigentlich Daten löschen will, sollte man gerade als unerfahrener Anwender den Ist-Zustand sichern, also ein Backup erstellen. (Siehe nächster Eintrag.) Finger weg von Windows-Dateien! Auch wenn die Windows-Ordner ganz viel Platz auf der Festplatte belegen. Die dürfen das, weil ohne die der Rechner nicht mehr läuft!  Meistens sind es Audio- oder Video-Dateien, die sich angesammelt haben oder Bildersammlungen, die vielleicht in mehrfacher Ausführung vorliegen. 

 

Backup & Recovery 2012 Free Edition

Datensicherung ist wichtig! Diese Software war früher richtig teuer, wird jetzt aber für private Anwender kostenlos angeboten. Mit wenigen Klicks kann man ein komplettes System auf externe Datenträger sichern. Auf Neudeutsch nennt man das auch "ein Backup erstellen". Es ist immer gut, ein Backup zu haben, denn auch wenn Festplatten auf dem Papier eine zugesicherte Betriebsdauer von 50.000 Stunden haben (Beispiel!) ist das meistens die MTBF (Mean Time Between Failures), also ein statistischer Mittelwert. Darin enthalten sind sowohl die Festplatten, die unmittelbar nach dem Auspacken den Geist aufgaben als auch Veteranen mit 100.000 Stunden.
In Bereichen, wo Ausfälle richtig teuer werden (Fertigungsrechner, Banken, Telekommunikation) wird den Ausfällen vorgebeugt, indem mehrere Festplatten parallel laufen, die Daten also immer mehrfach gesichert sind. Solche RAID-Systeme gibt es auch schon für private Anwender. Es ist schön, so was zu haben, aber nicht zwingend notwendig, wenn man wichtige Sachen engmaschig sichert.

Kleiner Exkurs:
Das Deprimierendste an meinem Job im technischen Support waren die Anrufe von Leuten mit der Aussage: "Ich komme nicht mehr an meine Daten!". Da sind mir schon Menschen am Telefon weinend zusammengebrochen. Diplomarbeit weg, unwiederbringliche Fotos verloren, die überlebenswichtigen Dokumente im Daten-Nirvana - da können Existenzen zusammenbrechen, weil 75,-€ für eine externe Festplatte eingespart wurden. Und noch nicht mal die externe Festplatte ist sicher, wenn sie neben dem Rechner steht und der Blitz einschlägt. Wichtige Sachen sollten deswegen auch immer zusätzlich nicht-lokal gespeichert werden. Ich spreche da das Thema "Cloud-Computing" an. Wenn man diese Technologie nutzt, sollte man vertrauliche Daten vor dem Hochladen verschlüsseln. Dazu werde ich an anderer Stelle noch ausführlicher schreiben.

 

Easeus Partition Manager 

Achtung: Vor dem Ausprobieren bitte zunächst alle Daten sichern!
Partitionen sind eine feine Sache. Bei den meisten neuen Rechnern gibt es ab Werk nur eine Partition, die im Datei-Explorer angezeigt wird - Laufwerk C: und vielleicht noch eine zusätzliche Partition D:, auf der irgendwelche Programme vom Hersteller liegen. Das ist zwar auf den ersten Blick sehr übersichtlich, aber diese Übersichtlichkeit ist schnell weg, wenn man einige Programme installiert hat. Diese Programme erzeugen ja auch Anwenderdateien bzw. der Anwender erzeugt mit diesen Programmen auch Dateien. Irgendwann sieht es auf Laufwerk C: so aus wie in einer Besteckschublade ohne Trennwände. Löffel, Messer und Gabeln liegen wirr durcheinander und man vergeudet Zeit mit der Suche nach dem gewünschten Teil. Mit einem Partitions-Manager kann man nun auf einer Festplatte mehrere logische Laufwerke (quasi Trennwände) einrichten. Im Dateiexplorer sieht das dann so aus, als hätte man drei Festplatten, wenn man drei Partitionen eingerichtet hat. Drei ist eine gute Zahl. Die Systempartition, also meistens C:, in der sich auch alle Systemdateien von Windows befinden kann man auf einen Wert verkleinern, der noch genug Luft nach oben lässt. 80GB ist da ein brauchbarer Wert bei den heutigen Festplatten, die unter 500GB schon eher selten werden. Nachdem wir C: verkleinert haben, können wir zwei weitere Partitionen einrichten: Eine für die Daten und eine, in der die Programme installiert werden.


Was bringt das? Zeitersparnis! 


Bei der Suche nach einer bestimmten Datei brauchen wir nur noch das Laufwerk mit den Daten zu durchsuchen. Die nutzlose Suche in den 50.000 Dateien des Betriebssystems bleibt uns erspart, wenn wir zum Beispiel ein Dokument suchen, von dem wir nur noch wissen, dass es irgendwas mit "Urlaub" im Dateinamen hatte. Auch manche Programmpakete bestehen aus sehr vielen einzelnen Dateien, was eine Suche sehr in die Länge ziehen kann. Der größte Vorteil der Partitionierung ist aber, dass man das Wichtigste auf dem Rechner, nämlich die einzigartigen selbst erstellten Dokumente, Bilder, Lieder und andere Dateien mit wenigen Klicks komplett sichern kann.
Ich weise nochmals ausdrücklich darauf hin, dass vor dem Ausprobieren jeglicher Partitionsmanager eine Datensicherung zwingend erforderlich ist. In der Praxis hat sich das vorgestellte Programm als sehr pflegeleicht erwiesen, aber sicherer ist sicherer.

 

Taskbar Shuffle

Als ich mich mit Windows 7 angefreundet hatte, begann ich an meinen XP-Systemen eine Option zu vermissen. Ich wollte in XP die Anwendungen in der Taskleiste auch frei verschieben können. Hier ist eine Lösung, die gut funktioniert und sich total angenehm im Hintergrund hält. Runterladen, installieren, vergessen. Endlich kann man die VLC-Playlist neben das Icon des Players schieben und hat auch die anderen Symbole im Griff, was das Arbeiten mit mehreren geöffneten Anwendungen doch sehr erleichtert. 

 

7+ Taskbar Tweaker

Auch bei Windows 7 ist noch Potenzial vorhanden. Ich nutze diesen unauffällig im Hintergrund werkelnden Tweaker, um z. B. mit Doppelklick auf einen leeren Bereich der Taskbar sofort alle Fenster in die Superbar zu minimieren und den Desktop auf dem Schirm zu haben. Auch sehr nützlich ist die Einstellung, die aus dem Mausrad sofort einen Lautstärkeregler macht, sobald der Cursor über der Taskleiste steht. Das sind aber nur zwei Optionen. Ach ja - die lästigen Balloon-Tipps oder andere unwillkommene Einblendungen kann man damit auch schnell loswerden. Ich habe das z. B. so eingestellt, dass ein Rechtsklick das klassische Kontextfensterchen bringt, weil ich weder Sprunglisten noch irgendwelche Informationen zu den Anwendungen brauche, die ich in der Leiste habe. Die Geschmäcker sind verschieden, aber jeder wird bedient! 

 

Greenshot

Ich zitiere mal die Herstellerseite:
"Greenshot ist ein kompaktes Screenshot-Programm für Windows mit den folgenden Hauptfunktionen:
Schnelle Erstellung von Screenshots eines Bereichs, Fensters oder des kompletten Bildschirms; es können auch komplette (scrollende) Webseiten im Internet Explorer abfotografiert werden."

Leider können komplette Webseiten nur im Internetexplorer abfotografiert werden. Das ist aber auch das Einzige, was ich an Greenshot kritisieren kann. Das Programm eine große Hilfe, wenn man Teile des Bildschirms abfotografieren möchte. Den Rahmen des gewünschten Bereiches kann man wirklich pixelgenau aufziehen. Auch wenn die Herstellerseite englisch ist, kann man das Programm einfach auf Deutsch (und sogar auf fränkisch) umstellen. Ich empfehle das uneingeschränkt. Warum baut Microsoft so etwas nicht ab Werk ein?  

 

 

Stand ist der 15.02.2013 und die Liste ist noch lange nicht vollständig.